Der Westerwald mit dem Kannenbäckerland

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Der Westerwald mit dem Kannenbäckerland

Bilder aus froher Jugendzeit steigen auf: ein Kuckuck aus graublauem Steinzeug mit lautem Ruf aus Kindermund; eine Tonpfeife, aus der bunt schillernde Seifenblasen gezaubert werden; grell bemalte Äpfel und Birnen, deren Bauch wir unsere Sparpfennige anvertrauten. Die Mutter aber war stolz auf ihre blitzblanken Töpfe und Krüge, perlgraue, mit kräftigem Blau bemalte „Steinewar“, die, ebenso wie unsere Kuckucke, Pfeifen und Sparbüchsen, aus dem Kannenbäckerland kam. Kannenbäckerland, ein Name, weithin in den deutschen Landen und auch über seine Grenzen hinaus bekannt. Und dabei doch nur ein eng umgrenzter Ausschnitt aus dem Westerwald, hineingewuchtet in den Winkel zwischen Rhein und Lahn, nach beiden Flüssen hin durch waldige Bergschwellen abgegrenzt – eine Landschaft voller eigenartiger Schönheit. Herb und stark und doch wieder romantisch verträumt, gibt ihr der reiche Wechsel zwischen Tälern und Höhen das charakteristische Gepräge. Meilenweit in die Länge und Breite ziehen sich die Waldungen hin. Mächtige Fichtenbestände wechseln ab mit ausgedehnten Schlägen glatter, hochstämmiger Buchen, durchsetzt mit knorrigen Eichen, hohen Lärchen und dunkel bekrönten Kiefern. Fast die halbe Fläche des Unterwesterwaldkreises (Montabaur) ist mit diesem prächtigen Hochwald bestanden...

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